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#46 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Olli 06.03.2017 21:35

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Hallo Ennie,

ich wollte dir übrigens noch für die interessante Doku danken.
Größer werdende oder mehrere Palmen zu schützen ist halt recht aufwändig und wenn man die Palmen mit deiner Methode hoch erhalten kann, dann wäre das in vielen Belangen eine deutliche Erleichterung gegenüber einem Styrodurvollschutz.

Grüße

Olli

#47 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Ennie 16.12.2017 16:07

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Meine Phoenix ist nach wie vor gesund und munter. Sie hat 4-5 neue Fieder gemacht, was noch nicht der Brüller ist, aber immerhin. Sie sind immer noch kürzer als die alten Kübelfieder.

Vorige Woche sah es hier noch so aus:



Diese Wochenende ist der Schnee zum Glück weitgehend weg, so daß ich sie wieder einpacken kann. Da es letztes Jahr so gut geklappt hat, packe ich sie wieder auf die gleiche Art ein.



Darüber kommen dann wieder die Umzugsdecken und die Luftbläschenfolie. (siehe weiter vorne im Thread).

#48 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Agave 16.12.2017 22:44

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Zitat von Ennie im Beitrag #47
Meine Phoenix ist nach wie vor gesund und munter. Sie hat 4-5 neue Fieder gemacht, was noch nicht der Brüller ist, aber immerhin


Hat meine im Topfe auch 4 Wedel dieses Jahr geschoben und 2 nicht entfaltet! Na dennoch, mich überzeugt das auspflanzen "einer" schnell wachsenden Phönix nicht... Grenzen sind bei dieser schneller vorprogrammiert als bei anderen Palmen. Ob so oder so....

#49 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Olli 16.12.2017 23:33

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Hallo Agave,

die meisten Topfpalmen erreichen nie den Habitus eines Freilandexemplars. Viele Palmenbesitzer haben auch nicht die Möglichkeit, eine so große Phoenix im Kübel zu überwintern, wie du sie hast. Die meisten Exemplare sterben offenbar ohnehin recht früh, denn ansonsten müssten die Millionen Baumarktphoenix der letzten 30 Jahre ja auch irgendwo zu sehen sein. Spätestens ab einer gewissen Größe stellt sich halt die Frage "Weg damit oder auspflanzen?".

Insofern gibt es sicherlich gute Argumente für beide Haltungsmethoden: Die Pottphoenix wächst langsamer, durchwurzelt trotzdem alle Nase lang den Kübel und braucht einen Überwinterungsstandort. Die Freilandpalme muss relativ aufwändig geschützt werden, hat aber den schöneren Habitus und kann in der Regel auch bis zu einer größeren Höhe gehalten werden als ein Kübelexemplar. Alleine schon, weil die Höhe des Kübels entfällt.

Also die eigentlich logische Reihenfolge wäre ja, dass man ein Kübelexemplar, das man nicht mehr gut transportieren/unterbringen/umtopfen kann nicht entsorgt, sondern dann für ein paar weitere Jahre im Freiland kultiviert.

Zudem glaube ich nicht, dass eine Trachy wesentlich langsamer wächst als eine Phoenix?!

Grüße

Olli

#50 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Ennie 30.03.2018 18:17

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Manchmal läuft es eben anders als gewünscht, man ist dann froh, wenn die Totalkatastrophe ausbleibt.
Heute habe ich beim Auspacken der Phoenix mit Entsetzen festgestellt, daß die Einschalttemperatur bei 20°C und die Ausschalttemperatur bei 25°C eingestellt war. Wie das passieren konnte ist mir unklar. Kann das nach einem Stromausfall passieren? Hatten wir hier im Ort in diesem Winter mal. Daran danach das UT zu überprüfen, hatte ich nicht gedacht.

Die äusseren Palmwedel sind sind hin, ganz oder zur Hälfte Stroh:




Im Kern sieht es erstaunlich gut aus:


Nach dem Radikalschnitt sieht es nun so aus:

In Anbetracht des recht strengen Winters und des Ausfalls der Steuerung erstaunlich gut. Ich denke sie wird bald wieder schön aussehen.

#51 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Phoenix 30.03.2018 18:43

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Hallo Ennie,

am Stromausfall kann es nicht gelegen haben, wenn du ein UT vom Strom trennst, bleiben die Ein- und Ausschalttemperaturen bestehen, so wie du sie eingestellt hast. Ist ja auch sinnvoll, bei vielen ist das UT ja im Schutz und da kommt dann ja schlecht oder gar nicht hin. Ist ja nicht weiter schlimm, die Phoenix hat es ja relativ gut überstanden, nur die Stromrechnung wird wohl etwas deftiger ausfallen !

Viele Grüße Manne

#52 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Ennie 30.03.2018 18:49

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Ich hoffe, daß durch das selbstregulierende Kabel die Palmentoastung nicht allzu teuer wird...

#53 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Jubi 30.03.2018 20:42

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Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Überwinterung. Mein Mitgefühl hast du jetzt schon, wenn du den Brief von der Stromrechnung öffnest .
Für meine Brahea werden sich die Kosten voraussichtlich (pi x Daumen) auf 15 € belaufen.
Aber was solls, jedes Hobby kostet Geld.
Gruß Jubi

#54 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von exotenmartin 30.03.2018 22:16

Hallo Ennie,
wenn die "Einschalttemperatur" bei 20° Grad eingestellt war dürfte sich das Heizkabel ja gar nicht eingeschaltet haben.
Oder sehe ich das irgendwie Falsch?
Gruß
Martin

#55 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von exotenmartin 30.03.2018 22:21

Jetzt ist das Brett vorm Kopf weg

#56 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Jubi 30.03.2018 22:23

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Ja. Alles unter 20°C UT ein und erst über 25°C wieder aus. Also lief praktisch durch.
Gruß Jubi

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