Seite 3 von 4
#31 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Olli 23.12.2016 17:05

avatar

Hallo Marcel,

wenn es funktioniert ist alles in Ordnung. Aber der Vorteil des Laubschutzes für das Herz leuchtet mir noch nicht ganz ein. Ich halte den Phoenixschutz im frostfreien Bereich. Somit sind alle Pflanzenteile gut geschützt und der Boden wird durch das aktive Beheizen frostfrei gehalten. Ich hätte jetzt sogar angenommen, dass ein Durchfrieren des Bodens von den äußeren Rändern des Schutzbaus her mit der aktiven Beheizung besser gewährleistet ist als durch einen Laubschutz, der die erwärmte Luft des Schutzes im Zweifel sogar vom Boden fernhält.
In einem Trachyschutz, der erst im deutlichen Minusbereich beheizt wird wäre das etwas anderes. Aber in einem frostfrei gehaltenen Schutz isoliert Mulch oder Laub doch den Boden gegen die Wärme, die im Schutzbau herrscht?!

Grüße

Olli

#32 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Marcel 23.12.2016 18:08

avatar

Ich leg dabei das Heizkabel natürlich zuerst rund um die Palme auf den Boden. Ich glaube wenn ich kein Laub drinn hätte, würde die Wärme nachdem der Termostat ausgeschaltet hat, viel schneller wieder entweichen.

#33 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Olli 23.12.2016 18:50

avatar

Hi,

danke. Dann kommt die Wärme ja überall hin. Hier funktioniert das im frostfrei gehaltenen Schutz auch ohne Laub, aber wenn z.B. mal Probleme mit der Technik auftreten wird das Wachstumszentrum wohl länger überleben. Vielleicht die entscheidenden Stunden, bis man den Fehler bemerkt und behoben hat.

Grüße

Olli

#34 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Marcel 23.12.2016 19:12

avatar

Ja das denke ich auch. Wenn schon irgend ein Frostschaden entstehen sollte, dann lieber beschädigte Wedel im Früling, als ein riesen Loch im Zentrum der Palme.

#35 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Ennie 05.03.2017 14:05

Hallo, ich habe eben die Phoenix ausgepackt. Es sieht alles gut aus, nirgentwo hat es geschimmelt, auch die Decken nicht.



Die Blattspitzen der äußeren Wedel haben ein bisschen was abbekommen, aber nichts gravierendes. Ob das daran lag, daß ich die Luftpolsterfolie erst bei -7°C angebracht habe, oder grundsätzlich in der Methode, wird der nächste Winter zeigen. Ich werde auf jeden Fall bei diesem unkomplizierten Schutz bleiben.

Die Jungtriebe sehen super aus, ich freue mich auf warme, sonnige Tage, in denen sie sich entfalten:


Bis auf die Bananen ist jetzt bei mir alles ausgepackt.

Gruß Ennie

#36 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Trachy 05.03.2017 18:38

avatar

Sieht gut aus!

#37 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von pheno 05.03.2017 19:31

avatar

Top !

Ich freue mich schon drauf wenn ich meine auspacken darf.
Muss leider bis Anfang April warten, hab Schiss das während meiner urlaubsbedingten Abwesenheit noch einen Frost abbekommt.

Grüße Carsten

#38 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Stephan_M 06.03.2017 12:01

avatar

Hallo Freunde,

momentan befinden wir uns ja in einer Übergangsjahreszeit. Auch hier wird es die nächsten Wochen immer mal wieder zu in der Regel leichteren Nachtfrösten für einige Stunden kommen.

Die Frage passt ja insoweit zum Thema "Mininimalwinterschutz":

Was mutet Ihr Euren Phoenix in dieser Jahreszeit zu? Kübelphoenix / ausgepflanzt / abhängig vom Alter?

Ich habe ja noch zwei jüngere Exemplare. Und die nächsten Nächte sind jeweils für ein paar Stunden Fröste um die -1 Grad vorhergesagt. Es könnte ja mal 2 Grad tiefer gehen. Minimal schützen? Oder nicht? Das ist hier die Frage.

Leider habe ich mir 2015 bei ähnlichen Temperaturen die Fieder von einer Phoenix bei vergleichbaren Temepraturen ruiniert. Allerdings ist die Palme da auch gerade aus dem warmen Baumarkt gekommen. Und inzwischen sollte eine leichte Anpassung stattgefunden haben. Ich will zwar nichts unnötig riskieren, würde den Schutz aber mittelfristig schon auf das Erforderliche zurück fahren wollen ...

Grüße

Stephan

#39 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Phoenix 06.03.2017 12:21

avatar

Hallo Stephan,

also ich lasse die im Herbst immer lange draußen und da haben die schon ein paarmal -5 oder -6°C abgekriegt. Bis auf Verglasungen (die ja wieder weggehen) hat dass denen null ausgemacht. Auch letztes Frühjahr bekamen sie nach starkem Schneefall und anschließend klarer Nacht mindestens -5°C ab. Null Schäden. Eine ausgepflanzte hat mal -11° abgekriegt und danach bis auf die noch geschlossenen Speere alle Fieder verloren. Habe sie dann ausgebuddelt und wieder eingetopft. Wie man auf nachfolgendem Bild sieht, ist das Schnee von gestern. Also nur nicht zu verhätscheln, die halten schon was aus.

Viele Grüße Manne|addpics|d60-18-f5ec.jpg|/addpics|

#40 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Ennie 06.03.2017 12:22

Bei meiner würde ich bis -3°C gar nichts tun, bis -5°C passiv mit Decken schützen und wenn es noch kälter werden sollte würde ich wieder die Heizkabel anbringen und mit Decken umwickeln. Es kommt aber auch darauf an, ob es sich nur um einen Tiefwert in der Nacht handelt, oder ob es sich um Dauerkälte handelt.

Ich hoffe mal, daß das alles nicht nötig sein wird...

#41 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Frank SL 06.03.2017 13:08

Moin Stephan,

in Lübeck sind Phoenix und Washingtonia seit einer Woche ohne Schutz...allerdings sind diese auch etwas größer und schon etabliert! Micha ist da immer etwas ungeduldig, hätte die 200 bei Grünland noch abgewartet...

Gruß Frank

#42 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Stephan_M 06.03.2017 13:33

avatar

Hi @Frank SL ,

dass heißt, im Zweifel eher schützen.

Kann man sich die GLT für seine Region eigentlich irgendwo anzeigen lassen, hast Du da einen Link? Oder hast Du ein Programm oder rechnest selber, z.B. mit Exel?

Grüße

Stephan

#43 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Frank SL 06.03.2017 13:38

Ist im Moment bei ca. 111, sag dir bei 200 bescheid...

#44 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Felix 06.03.2017 14:24

avatar

Hallo Stephan,

kübelphoenixtechnisch schütze ich auch eher minimal. Minimal in diesem Fall bezogen auf die Schutzzeit. Ich halte das ähnlich wie Manne: bis -5 immer draußen, Dauerfrost tunlichst vermeiden. Toleriert hat sie aber auch schon schadfrei -6 an den Wedeln, lediglich tief verglast, was aber sofort zurück ging.

Insofern steht sie jetzt auch schon wieder einige Wochen draußen und erlabt sich an Luft und Licht. Die schon helle und heiße Sonne tut ihr gut (wenn sie scheint).
Einzelne Nachtfröste auch im Frühjahr machen meiner Erfahrung nach genauso wenig wie im Herbst.

Die Schäden bei der frisch aus dem Baumarkt entlassenen Phoenix waren ein Sonderfall und nicht phoenixrepräsentativ. :-)

Liebe Grüße
Felix

#45 RE: Minimalwinterschutz für Phoenix can. sinnvoll? von Olli 06.03.2017 15:18

avatar

Hi,

das würde jetzt auch ins "Kübelpflanzen raus" Thema passen, aber egal.

Ich habe Phoenix, Parajub, Washingtonia usw. seit einigen Wochen unter dem Terrassendach, bzw. überdachtem Kellereingang stehen. Da kommt auch nicht sofort jeder leichte Nachtfrost an.
Sollte es doch nochmal in Richtung -5°C gehen, dann hole ich sie mit ein paar Handgriffen nochmal rein und verschließe die Phoenixbauten nochmal. Die stehen nämlich aktuell noch.

Übernächste Woche wird es nachts angeblich nochmal etwas frischer. Kommt danach eine nennenswerte Milderung werden die jeweils verbleibenen drei Seiten der Phoenixschutzbauten entfernt.
Wie Frank schon erwähnt sind etablierte Exemplare natürlich robuster als ein frisches Gewächshauspflänzchen. Leider wird mit zunehmender Größe aber auch ein Notfallschutz schwieriger, wenn er dann doch mal nötig sein sollte. Daher lasse ich den Schutz inzwischen fast länger stehen und baue früher auf als in den Jahren zuvor. Mit wachsender Größe der Pflanzen schwindet auch die Flexibilität.

Grüße

Olli

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen