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#16 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von Andreasg 08.10.2016 11:05

Meinst du das klappt? In der Styroporkiste ist keine Zirkulation, die Agave wird dann eigentlich verfaulen ?

#17 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von Ron 08.10.2016 15:02

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Hi Andreas,

die Kiste wird die meiste Zeit an einer Seite offen sein (die Styroporplatten oben sind die ganze Zeit als Regenschutz installiert). Geschlossen wird sie nur wenn entsprechender Frost zu erwarten ist...erfahrungsgemäß ist das bei uns eigentlich nur in paar Nächten im Januar und Februar der Fall. Aber natürlich sind solche ungewöhnlichen Pflanzen immer ein Experiment...aber einer muss es ja testen ne ;-)

Viele Grüße
Ron

#18 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von greenthumb 14.01.2017 18:50

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Ich hole dne Beitrag schon mal was höher...ich bin sehr gespannt, ob und wie die Agaven diesen Winter überstanden haben.
Zumindest gibt es ja jetzt mal richtig Frost. -9 Grad gabs schon und sind auch wieder weiter angesagt.

Bis Mai muss man ja noch warten um die endgültigen Schäden abzusehen.

Neben den bunten Agaven (bracteosa monterey frost, truncata variegated, parryi huachucensis excelsior, neomexicana sunspot, parrasana fireball, montana baccarat und vicotria reginae), habe ich auch zwei Manfredas (mocha mocho, maculosa) ausgepflanzt bei der Jubaea.
Nach -5 Grad ohne Schutz war die Mocha Mocho zumindest noch fest und gut drauf, maculosa ist eingezogen.

Noch bissl durchhalten.

Viele Grüße

Andreas

#19 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von greenthumb 20.02.2017 17:28

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Immer noch zu früh fürs endgütlige Ergebnis, aber mal eine kurze Zusammendfassung und Tendenz (hab heute auch mal den Butia yatay Schutz geöffnet und geschaut):
Temperaturspitzen waren mehrfach -9 Grad.

im Butia yatay Schutz, Styrodurwände und -dach. ca. -2 Grad, wobei oben breite schlitze freigelassen wurden.
Trotzdem ist eine dortige Citrus meyerii aufgrund der Luftfeuchte voller Schimmel an den Blättern.
Zu den Agaven:

Agave bracteosa "monterey frost" = tadellos, obwohl noch klein
Agave victoria reginae = bis auf den mittleren Kegel komplett abgebaut
Agave montana "baccarat" = tadellos
Agave parryi truncata "variegata" = hat etwas abgebaut, aber noch ok, ist auch noch was kleiner
Agave parryi huachucensis "excelsior" = tadellos, kein Pilzfleck, nichts
Agave parrasana "fireball" ältere, äußere Blätter abgebaut, noch ausreichend Blätter vorhanden, aber sichtbar gelitten und abgebaut.


Nur mit Regenschutz in der Wüste:


Agave parryi huachucensis "excelsior" = tadellos, kein Kratzer oder Pilzfleck (hat nur ne Glasscheibe bekommen)
Agave parryi neomexicana "sunspot" = zwei ohne Kratzer und tadellos, eine hat abgebaut und gelitten
Agave parrasana "fireball" = auch die äußeren Blätter abgebaut, vereinzelte Blattflecken, sieht besser aus als die, im Butiaschutz


Nicht-bunte Agaven:

Agave chrysantha = vorgeschädigt, kaputt, Regenschutz
Agave neomexicana = tadellos, kein Schutz
Agave parryi parryi = tadellos, kein Schutz
Agave lechugilla = Kindel alle tadellos, Mutterpflanze, etwas gestresst, sonst ohne Schaden, Regenschutz
Agave tourmeyana bella = tadellos mit Regenschutz
Agave gracilipes = tadellos, mit und ohne Regenschutz
Agave ovatifolia = tadellos, mit Regenschutz

Manfreda mocha mocha = kann ich noch nicht sagem eingezogen
Manfred maculosa = kann ich noch nicht sagen, eingezogen


Einige der 2016 gepflanzten Kakteen hat es gehimmelt. Aber andere dafür nicht.
Auch die ausgepflanzten Yucca queretaroensis und Yucca rigidas sind bisher noch ok und schadlos.

Wenn im April ein endgültigeres Ergebnis abzusehen ist, setze ich mal entsprechend Bilder rein.

Viele Grüße

Andreas

#20 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von Torsten H. 20.02.2017 20:36

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Hi Andreas,bin auf Bilder gespannt!
Auf jeden Fall sehr interessantes Thema.Leider fehlt mir dafür trotz Eigenheim der Platz.

Die erwähnten Yuccas waren ungeschützt?

Gruß
Torsten

#21 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von greenthumb 21.02.2017 09:07

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Hier mal ein paar Bilder in trübem Wetter.

So sah dieses Jahr mein Wüstenschutz aus. Habs zeitlich nicht mehr geschafft ordentliche Dächer zu bauen, also habe ich meine vorhandenen Stegplatten einfach angelehnt.








Rechts, Agave parryi parryi, links Agave neomexicana, links daneben eine als Yucca linearifolia x torreyii gekaufte, aber wahrscheinlich green rostrata Yucca.




Yucca margaritaville, den ersten Winter ohne Schutz. Hat sie gut gemacht, würde ich sagen.
Die Aloe aristata davor geht mittig immer mehr auseinander, während die kleinen Kindel am Rand eher noch fest sind. Es gab auch keinen Regenschutz.



Blick hinter die "Kulissen", sprich die angelehnten Stegplatten.

Links, Opuntia Santa Rita, dann eine kleinere Agave neomexicana sunspot und meine Yucca rostrata Ecke. Am Ende steht eine nicht geschützte Yucca Colour Guard




Andere Stegplatte...

vorne Yucca rigida (da gibts noch zwei weitere Kleine rigidas, dann Opuntia basilaris, danach kommen die Yucca queretaroensis (3 x schmalblättrig und einmal breitblättrig)




Anderer Blick, gleiche Stegplatte...

vorne eine Agave parrasana fireball, dann ein Kaktus der kaputt ist und wohl nur indoor geeignet war. Dann kommen wieder die 4 vorgenannten Y. queretaroensis




Hier mal eine einzelne Yucca queretaroensis, etwa 2 Meter von den anderen entfernt, aber auch mit Dach, trotzdem mit stark aufgehellten Blättern mittig.
Also zumindest deutlich gestresst. Schaden muss man noch abwarten. Da sie am Ende des Daches steht, mag es sein, dass doch etwas mehr Niederschlag an sie rankam und die anderen komplett trocken standen.



eine kleinere Agave parryi huachucensis "excelsior" mit ihrem Regenschutz, einer Glasscheibe.




ohne Glasscheibe. Blätter sind komplett fest und nicht matschig.




Yucca albovariegata oder auch als Ivory Tower verkauft.
Obwohl filamentosa hält sie dank der künstlichen Vermehrung kaum was aus. Sie ist jetzt 3 Jahre bei mir.
Es dauert einige Jahre bis sich wieder freilandfähige Blätter bilden. Dieses Jahr weitgehend ohne Regenschutz.




Agave lechugilla ist bisher ganz ok. Die beiden Kindel sind bläulicher und sehen gut aus. Wenn es so bleibt, wäre das top.




Viele Grüße

Andreas

#22 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von greenthumb 21.02.2017 09:21

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Dann wäre da noch Gutes und Schlechtes im Butia yatay Schutz, alles bei gleichen Bedingungen.
(Fotos der Palmen habe ich mal rausgelassen)
Ich versuche mal Gut und Schlecht im Wechsel zu machen...es ist schließlich auch sinnvoll, mal die negativen Ergebnisse und Verluste zu zeigen.

eine größere Agave parryi huachucensis "Excelsior" ohne Schaden.
Man sieht, dass es da schon gut Feuchtigkeit gibt.






Agave victoria reginae




Wie man sieht eine noch sehr kleine Agave bracteosa "monterey frost".
Diese Agave sieht ganz agavenunüblich aus von den Blättern her. Die Basis-Agave Bracteosa soll Frost aushalten, daher habe ich die panaschierte Form mal mit einem Ableger probiert.
Scheint soweit erstmal zu funktionieren (unter diesen Bedingungen, feucht und wenig Frost)




Agave truncata variegata mit deutlichen Schäden, aber ich denke die packt das noch und erholt sich, zumal der Schutz ja jetzt dauerhaft gelüftet wird.




Agave montana "Baccarat" ist soweit ich sehen kann, völlig ok.




Hier übrigens mal der Zitrus im Schutz (C. meyerii)




Also bei wenig Frost und sehr viel Feuchtigkeit, sind die Resultate extrem unterschiedlich.
Die feuchtigkeitsresistenten Agaven werde ich dann mal nach und nach auf ihre Frostempfindlichkeit testen, je nachdem wie ich Kindel zum Ausprobieren habe.

Im frostfreien, sehr hellen Wintergarten, zeigt sich das gleiche Bild bei meinen Agaven. Manche haben nichts oder kaum was an Stress- oder Schadenszeichnung, andere zehren sich fast komplett auf.
Im Garten wären wohl nur die feuchtigkeitsresistenten Agaven bei ausreichender Frosthärte geeignet...muss man eben weiter ausprobieren.

Viele Grüße

Andreas

#23 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von Jubi 21.02.2017 12:27

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Hi Andreas
Vielen danke für das ausführliche zeigen deiner Agaven und co. Ist schon schade, dass manche Agaven abgebaut haben oder hinüber sind. Der überwiegende Teil sieht aber toll aus.
Meine Frage von mir, kommen im Schutzbau ausschließlich Heizkabel zum Einsatz, oder nutzt du zur besseren Luftverteilung auch Heizlüfter? War nicht zu übersehen, dass es im Schutz von deiner Butia yatay feucht war. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit dem Einsatz von Heizlüftern weniger Feuchtigkeitsprobleme auftreten.
Gruß Jubi

#24 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von greenthumb 21.02.2017 13:00

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Hallo Jubi,
ich hatte Heizkabel und auch 2 Glühbirnen im Einsatz beim Butia yatay Schutz.
Ein Fehler war sicherlich, dass ich innen noch eine Vlieshaube hatte, die zusätzlich Feuchtigkeit im Inneren der Haube gestaut hat.
Der Lüfter hätte sicher für mehr Zirkulation gesorgt, gleichzeitig muss er aber auch so stehen, dass er nichts direkt anpustet wenn möglich und das könnte schwer werden.
Den kommenden Winter mal schauen. Hab da noch einen bestimmten Lüfter im Auge.

Der Winter war sowohl von der Temperatur (-9 Grad), als auch dem vielen Niederschlag und den neuen Auspflanzungen in 2016 interessant. Auch die unterschiedlichen Reaktionen der Agaven auf Feuchtigkeit, finde ich interessant.
Die wichtigsten Sachen sind ja soweit ok (erstmal). Ich lerne ja immer noch dazu und probiere viel aus. Nach Jahren findet sich dann ein bestimmter Gartenbesatz und der bleibt einem dann hoffentlich noch sehr lange erhalten.

Viele Grüße

Andreas

#25 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von Jubi 21.02.2017 20:16

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Na dann weiterhin viel Erfolg und danke, dass du uns an deinen Erfahrungen dran Teil haben lässt. Ich fand dein neuen Garten eh klasse und bin schon auf neue Bilder von dieser Session gespannt. Wenn ich das richtig gesehen habe, hast du größtenteils Lavasplitt im Einsatz.
Da sind bestimmt einige Kilos zusammen gekommen. Hast du den Splitt nur oberflächlich ausgebracht, oder auch noch in das Erdreich eingearbeitet? Ich frage nur weil ich ähnliches mit Yucca und Agaven vorhabe. Wäre nicht schlecht, wenn es dieses Jahr wieder ein Angebot vom Kaufland mit Lavasplitt geben würde. Habe voriges Jahr einfach zu spät reagiert. Ich glaube 10 Kilo kosteten gerade mal 0,79€.
Gruß Jubi

#26 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von greenthumb 22.02.2017 05:07

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Guten Morgen Jubi,

ich habe nur 2 Laufwege gepflastert und die Wege im Garten sonst nur mit Basalt-Split gemacht.

Im Garten habe ich bisher an Lava (ca. 6-8 mm) ca. 35 Tonnen verarbeitet. Wenn du sowas bei dir machen willst und viel Material brauchst, solltest du dich daran orientieren, was die Kiesgruben und Baustoffhändler anbieten.
0,79 pro 10 kg, sind 79,- / Tonne. Ich habe mit Lieferung für 5 Tonnen, 136,- bezahlt ca. Danach Schubkarre, Schaufel und Hände gehen lassen.
Aber das war schon sehr ok. Man saut seine Schuhe nicht mehr ein in Herbst und Winter und es erwärmt sich schön im Sommer. Inkraut ist auch viel weniger und man sieht es es besser und kann es auch meist gut rausziehen.

Im Wüstenbereich habe ich den schweren Boden vorher mit der Lava aufgearbeitet.., sprich Lava drauf und dann mit dem Spaten untergegraben. Also mager ist mein Boden sicher nicht dadurch geworden, nur viel lockerer.
Am Ende dann eine dünnere Lavaschicht obendrauf (ca. 4-5 cm) für Optik und gegen Unkraut.

Viele Grüße

Andreas

#27 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von Ron 22.02.2017 11:20

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Hi Andreas,

danke für die aufschlußreichen Bilder! Glückwunsch natürlich vor allem zur Agave parryi huachucensis "Excelsior"...tolle Panaschierung und wie viele parryis anscheinend gut zur auspflanzung geeignet. Der einzige Haken ist anscheinend (wie bei vielen tollen panaschierten Yuccas und Agaven) dass sie so gut wie nicht erhältlich ist.

Agave truncata variegata erinnert mich stark an die bekannte Mini-Agave "Cream-Spike"...ist das ein und die selbe oder sehen die sich nur ähnlich?

Wie versprochen auch mal ein Zwischenstand meiner Test-Auspflanzungen:

Agave "Quadricolor":
Auch in diesem Winter ein Gewinner! Geschützt wurde sie bei moderatem Frost mit einer Klarsichtbox, bei stärkerem Frost zusätzlich mit einer Styroporkiste. Weder die hohe Luftfeutigkeit noch die zweiwöchige "Dunkelhaft" konnten ihr etwas anhaben, absolut kein Kratzer :-)
Eine weitere in einem Vorgarten hier in Ludwigshafen sieht ebenfalls noch tadellos aus - diese hatte als Schutz lediglich einen im Stockwerk darüber liegenden Balkon.

Agave weberii "Arizona star":
Hier bietet sich leider ein ganz anderes Bild. Überwinterungsbedingungen waren ähnlich wie bei quadricolor (aufgrund der Größe gabs statt der Klarsichtbox ein kleines Dach als Schutz), allerdings scheint diese Agave mit Nässe überhaupt nicht klarzukommen. Eine Zeit lang hat sie den Frost ganz gut überstanden - das änderte sich schlagartig, als sie bei stürmischem Wetter etwas Eis und Schnee abbekommen hat. Schlagartig hat es einen Großteil der Blätter dahingerafft. Der Mittelspeer sitzt noch fest und einige Ableger sehen noch gut aus. Bleibt abzuwarten, ob sie sich nochmal erholt (könnte aufgrund des schnellen Wachstums durchaus passieren) oder vielleicht die Ableger etwas härter sein werden. Insgesamt aber wohl auch mit Schutz kein geeigneter Auspflanz-Kandidat, selbst für milde Gegenden.

Viele Grüße
Ron

#28 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von greenthumb 22.02.2017 19:54

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Hi Ron,
die Excelsior habe ich bei einer amerikanischen Agavenzüchterin gesehen, die nur panaschierte Agaven verkauft, meist zu dreistelligen Beträgen.
Sie hatte sie da ausgepflanzt und da kindelte sie ganz gut. Vielleicht klappts ja. Hab ich im Topf schon gehabt und daher noch 2 Backups, wovon eines ja auch ausgepflanzt ist.
Schön finde ich, dass die Farbe von Grün jetzt deutlich ins Balue gegangen ist, nach der Auspflanzung.

Die truncata ist schon was ganz anderes als die Cream Spike. Cream Spike habe ich im Topf. Da ist nichts mit Frosthärte, aber die sind schön und relativ pflegeleicht.
Truncata variegata würde ich gerne durchbringen und vermehren. Die Panaschierung ist wirklich schön und eine gewisse Frosthärte ist auch gegeben. Sie braucht aber richtig viel Sonne.

Über Quadricolor und Weberii haben wir uns ja schon via Mail ausgetauscht. Die quadricolor probiere ich auch mal dieses Jahr. Sie gehört zumindest im Wintergarten zu der Hälfte Agaven, die keinerlei Abbauzustände aufweisen und mit der Feuchte gut zurecht kamen.
Vermehren sich ausserdem super. Also gut zum Ausprobieren.

Für die weberii drücke ich alle Daumen!

Viele Grüße

Andreas

#29 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von Ron 22.02.2017 20:37

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Hi Andreas,

danke fürs Daumen drücken! Hab ja auch noch eine weberii "mediopicta", vielleicht hat die ja eine andere Herkunft und eine bessere Frosthärte...wird auf jeden Fall sobald sie größer ist auch noch getestet.

Ok danke für die aufklärung...schade, dachte schon ich könnte meine Cream Spike auch mal testen... ;-)

Viele Grüße
Ron

#30 RE: Panaschierte Agaven im Freiland ausgepflanzt von Ron 24.02.2017 14:39

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Hi,

so hier jetzt auch mal von mir ein paar Bilder.

Das hier sind die traurigen Reste von Agave weberii "Arizona star". Leider anscheinend kein "Pfalz star" - ich vermute sie verträgt keine Nässe. Trotz Regenschutz hat sie etwas Schnee abbekommen, danach gings steil bergab. Die Ableger sehen noch halbwegs ok aus.




Die hier hat schon eher den Titel "Pfalz star" verdient! Agave lopantha "quadricolor". Meine hat eine Klarsichtbox als Regenschutz erhalten und während des Dauerfrosts eine Styroporkiste. Mit Dunkelheit und hoher Luftfeuchtigkeit kommt sie anscheinend gut klar.


Dieses Exemplar hab ich in einem Vorgarten hier in Ludwigshafen entdeckt. Steht dank eines darüberliegenden Balkons recht trocken, hat aber mit Sicherheit trotzdem ab und an mal Regen oder Schnee abbekommen. Wurde soweit ich beobachtet habe wie alle Pflanze dort nicht geschützt.


Gleiches gilt für diese Agave americana "variegata" im gleichen Vorgarten:


Eine weitere Überraschung dort: Eine anscheinend überwiegend noch recht vitale Hottentottenfeige (Carpobrotus edulis). Mir ist dieses Jahr zum ersten mal die Überwinterung geglückt - allerdings im Gewächshaus. Im Garten ist mir das noch nie gelungen.


Zwar keine Agave, aber wenn ich schon mal dabei bin...meine Yucca "Tiny star":


Viele Grüße
Ron

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