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#1 Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Marc Werner 29.01.2016 13:01

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Siehe der Link --> Invasive Pflanzen - Hanfpalmen bedrohen den Schweizer Wald

Was haltet ihr davon?

Ich denke, dass der Mensch aufhören sollte, sich vor allem neuen erst einmal zu fürchten und es abzulehnen. Es ist nun mal der Lauf der Zeit, dass heimische Pflanzen hier nicht mehr klar kommen, das hat was mit dem stetig veränderten Klimawandel zu tun und nichts mit Palmen oder anderen exotischen Pflanzen. Diese wachsen doch nur dort, weil sie es damlals klimatisch nicht konnten und heute können sie es und überleben selbstständig!

Hinzukommend, produziert eine Palme deutlich mehr wichtigen Sauerstoff, da sie immergrün sind und eine große Blattfläche zum sonnen zur Sauerstoffproduktion haben.
Zumal kann grad die Hanfpalme gar nicht so eine schlimme Plage sein, da sie im Gegensatz zu allem ungewollten Gestrüpp, schnell auszubuddeln ist, während man alles andere schon nach wenigen Jahren nicht mehr ohne Bagger und Säge aus dem Boden bekommt. Daher können sie auch gar nicht so schnell alles ersticken, was in dem Bericht versucht wird, einem rüberzubringen...

Aber das stellt nur meine eigene persönliche Meinung da!

Freue mich auf Eure Meinungen

#2 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Jörg K 29.01.2016 14:20

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Die Hanfpalme hat für den Menschen keinen wirtschaftlichen Nutzen und ist deshalb als wertlos oder gar invasiv gelistet.
Die Vernichtung sollte aber kein Problem darstellen, da sie sich frühestens im Alter von 10Jahren vermehrt und lediglich unterhalb des Meristems abgehackt werden muss.

Das täglich mit den Ballastwassertanks von Schiffen ganze Ökosysteme weltweit unkontrolliert verschleppt werden, ist dagegen zB. ein gern in Kauf genommenes Übel.

Gruß

#3 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Claus SI 29.01.2016 14:31

Zitat von Marc Werner im Beitrag #1
Siehe der Link --> Invasive Pflanzen - Hanfpalmen bedrohen den Schweizer Wald

Was haltet ihr davon?

Ich denke, dass der Mensch aufhören sollte, sich vor allem neuen erst einmal zu fürchten und es abzulehnen. Es ist nun mal der Lauf der Zeit, dass heimische Pflanzen hier nicht mehr klar kommen, das hat was mit dem stetig veränderten Klimawandel zu tun und nichts mit Palmen oder anderen exotischen Pflanzen. Diese wachsen doch nur dort, weil sie es damlals klimatisch nicht konnten und heute können sie es und überleben selbstständig!

Hinzukommend, produziert eine Palme deutlich mehr wichtigen Sauerstoff, da sie immergrün sind und eine große Blattfläche zum sonnen zur Sauerstoffproduktion haben.
Zumal kann grad die Hanfpalme gar nicht so eine schlimme Plage sein, da sie im Gegensatz zu allem ungewollten Gestrüpp, schnell auszubuddeln ist, während man alles andere schon nach wenigen Jahren nicht mehr ohne Bagger und Säge aus dem Boden bekommt. Daher können sie auch gar nicht so schnell alles ersticken, was in dem Bericht versucht wird, einem rüberzubringen...

Aber das stellt nur meine eigene persönliche Meinung da!

Freue mich auf Eure Meinungen







Hallo Marc Werner, in der Tat sind fast alle ( bis auf wenige ) Pflanzen hier in Europa eingeschleppt worden ( Tulpe aus der Türkei ),
inzwischen denken viele Menschen, diese Pflanzen waren schon immer hier..................

#4 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von -klaus- 29.01.2016 14:32

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Ohjeh, hoffentlich ist die Schweiz noch zu retten

Skipisten und Schneekanonen dürften da schon schwerwiegender für die Natur sein und die sind erst recht hausgemacht.
...in der heutigen Zeit beneidenswerte "Probleme"!

viele Grüße,
-klaus-

#5 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von J.D. aus NRW 29.01.2016 15:57

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Zitat von Jörg K im Beitrag #2
Das täglich mit den Ballastwassertanks von Schiffen ganze Ökosysteme weltweit unkontrolliert verschleppt werden, ist dagegen zB. ein gern in Kauf genommenes Übel.



Moin Jörg

Nicht nur darin, in Bonn mussten in einem ganzen Viertel alle Laubbäume vernichtet werden wegen eines Käfers der sich immer weiter ausbreitete. Die Nachforschungen ergaben das er mit Holz von Holzpaletten eingeschleppt wurde uf denen Steine importiert wurden für einen Steinmetzbetrieb.

#6 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Marc Werner 29.01.2016 16:04

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Moin Claus SI,

das ist ja der Witz! Fast alles, was sich hier in Deutschland (genau so in Österreich oder der Schweiz) an Pflanzen und Bäumen lebt, hat seinen Ursprung in Asien. Die Palme sieht anders aus und exotisch, somit fremd und ''bedrohlich'' und wird vernichtet!

In dem obigen Link wird sie als Plage bezeichnet, die zugleich den Insekten, die Tierwelt allgemein keinen Nutzen bringen würde. Was für ein Schwachsinn (meiner Meinung nach). Ich habe letztes Jahr beobachtet in meinem kleinen Trachywald (siehe Bild), wie Amsel, Elster und Eichhörnchen sich auf die Hanfstämme stürzten und darum stritten. Bienen und andere Insekten treiben sich ebenfalls an den reifen Blüten herum.

Und Fakt ist nun mal, dass alle heimischen Bäume oder halbwegs heimische Bäume, mittlerweile extreme Probleme haben (Parasitenbefall, Krankheiten, zu wenig Kälte im Winter und zu selten Regen), was natürlich den mediterranen Pflanzen in die Karten spielt und sie immer mehr hier von alleine überleben können.

Ich finde jedenfalls ein Bild mit wild wachsenden Trachys (wie in Tessin) schöner, als diese hässlichen grauen Rattengebüsche, die wir hier überall haben. Und wie schon erwähnt, sorgen die Trachys dabei noch für deutlich mehr Sauerstoff, als die typischen Pflanzen hier.

#7 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Claus SI 29.01.2016 16:05

Nicht nur das Jürgen, unter dem Rumpf von Containerschiffen kommen neue Muschelarten und andere Viecher in unsere Nordsee und machen dort
andere Populationen kaputt, es ist doch gar nicht mehr aufzuhalten, ....................................

#8 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Marc Werner 29.01.2016 16:10

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Alleine, wenn ich mir meinen kleinen (ok mini) Trachywald angucke und dann die grau/braunen Gestrüppe bei den Nachbarn sehe, dann ist für mich klar, dass mir dies besser gefällt, hinzukommend mich und meine Stadt mit mehr Sauerstoff versorgt!

#9 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von J.D. aus NRW 29.01.2016 16:11

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Zitat von Marc Werner im Beitrag #6
Und Fakt ist nun mal, dass alle heimischen Bäume oder halbwegs heimische Bäume, mittlerweile extreme Probleme haben (Parasitenbefall, Krankheiten, zu wenig Kälte im Winter und zu selten Regen), was natürlich den mediterranen Pflanzen in die Karten spielt und sie immer mehr hier von alleine überleben können.


Moin Marc

Das ist falsch, den heimische Bäume sind nur Buchen und Eichen und die können besser mit unseren wechselnden Klima umgehen. Ficht/Tanne und Kiefer stammen ursprünglich aus nördlicheren Gegenden und brauchten fürs Wachstum eine "kleine Eiszeit" durch größere Vulkanausbrüche.

#10 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Marc Werner 29.01.2016 16:16

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Hallo Jürgen,

die deutsche Eiche sieht man (zumindest ich hier in Düsseldorf) auch nur noch krank oder halb vertrocknet im Sommer! Das gleiche Bild bei der Birke und Kastanie die eigentlich ebenso mal ein Exot war und heute als heimisch gesehen wird...

Zitat
WWF - Hauptgründe für das Eichensterben und den schlechten Zustandes des deutschen Waldes sind vor allem menschliche Einflüsse: Hohe Schadstoffbelastungen aus Landwirtschaft, Verkehr und Industrie; Wurzelschäden durch Pilze infolge falsch gewählter Standorte, falsche Waldwirtschaft und Stressfaktoren wie Trockenheit und heiße Sommer in Folge des Klimawandels

--> http://www.wwf.de/die-deutsche-eiche-stirbt/



Eine Pinie oder Trachy kommt dagegen besser damit zu recht, auch wenn sie bei einem Rekordwintertief natürlich massenweise sterben könnten, was dann wiederum den heimischen Pflanzen in die Karten spielen könnte.

#11 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Marc Werner 29.01.2016 16:24

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Zitat von -klaus- im Beitrag #4
Ohjeh, hoffentlich ist die Schweiz noch zu retten

Skipisten und Schneekanonen dürften da schon schwerwiegender für die Natur sein und die sind erst recht hausgemacht.
...in der heutigen Zeit beneidenswerte "Probleme"!

viele Grüße,
-klaus-


Klaus, absolute Zustimmung

#12 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von J.D. aus NRW 29.01.2016 16:27

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Moin Marc

Aber hier hat sich das Klima nicht verändert, das ein Jahr mal trockener ist macht denen nix sobald Regen kommt geht es denen wieder gut. Gerade weil es diesen Wandel im Klima schon seit Jahrtausenden gibt ist das die natürliche Pflanze in Zentraleuropa. Die Trachys da in der Schweiz werden dort auch nicht ewig leben sondern bei einem hefftigen Winter wieder absterben.

Jetzt ist doch in Paris das Klimaabkommen beschlossen worden, max. +2° bis 2050. Ich hab darauf gesagt "Ich wette das die es nicht schaffen die Temperatur um 2° anzuheben." Leider erlebe ich das nimmer sonst würde ich darauf in einem Wettbüro wetten mit bestimmt satter Quote.

#13 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Dieter 29.01.2016 16:30

mein Gott,
was haben die Schweizer für Probleme!!!!???

LG
Dieter

#14 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Marc Werner 29.01.2016 16:35

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Hallo Jürgen,

ich begrüße den Klimawandel sehr und habe nichts dagegen, wenn es bald ist, wie am Mittelmeer! Es gleicht sich immer mehr an und ich hoffe, das bleibt so! Forscher haben bis letztes Jahr immer behauptet, das die globale Erwärmung ausgeblieben wäre. Vor ein paar Tagen kam im ZDF (waren sogar glaube ich die Heute Nachrichten), dass nun nachweislich in 2015 ''weltweit'' die Temperatur durchschnittlich 1 Grad wärmer war!

Das die ganzen Trachys dann sterben, wenn es einen Rekordwinter gibt, glaube ich nicht! In einem Wald haben sie durchaus sehr gute Überlebenschancen, durch den ganzen Laub und das ganze Gestrüpp drumherum, ebenso kann nicht zu viel Feuchtigkeit von oben ins Herz fließen/tröpfeln.

#15 RE: Hanfpalmen - Eine Bedrohung? von Dieter 29.01.2016 16:42

vielleicht sollten wir alle in die Schweiz fahren und uns ein paar Trachys ausstechen anstatt sie für viel Geld bei den Händlern zu kaufen.....?
RETTET DIE SCHWEIZ... (und meinen Geldbeutel)


LG
Dieter

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