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#46 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Olli 18.12.2017 19:05

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Hallo Hubert,

danke. Klasse.
Du bindest sie also vor dem Frost zusammen?! Ich konnte mir nicht so recht vorstellen, wie man notfalls morgens um 4h mal eben die Krone eingepackt bekommt. Wenn "nur noch" der Vliessack drüber muss sieht die Sache schon anders aus.

Ich taste mich ja auch so langsam vor. Mal gucken, ob ich über die Jahre nicht doch noch eine der Kübelwashis auspflanze. Aktuell ist es ja nur ein kleines Exemplar, um an ihr den Laubschutz zu testen. Sollte das tatsächlich funktionieren könnte die schon in ein paar Jahren zur Herausforderung werden. Aber viele Chancen werden ihr ja nicht eingeräumt.
In einem kälteren Winter gibt es hier inzwischen recht viel zu schützen. Da muss ich mit der Auspflanzeritis etwas aufpassen.

Grüße und viel Erfolg bei der anstehenden Überwinterung.

Olli

#47 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von pheno 18.12.2017 19:52

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Tolle Doku Hubert!

Ist das Heizkabel mit direktem Kontakt unter dem Vliessack?

@Olli... du hast so Recht, ein heftiger Winter und wir haben den Salat. Ich fürchte ich müsste mich jetzt schon für ein paar Todgeweihte entscheiden.

#48 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Agave 18.12.2017 20:36

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Zitat von pheno im Beitrag #47
@Olli... du hast so Recht, ein heftiger Winter und wir haben den Salat. Ich fürchte ich müsste mich jetzt schon für ein paar Todgeweihte entscheiden.grin]


Tja. Was kommt wissen wir ja leider nicht , welche " minus Grade" jeweils uns ereilen. Drum kleine Exemplare, kann man ja als Test mal eben so machen...aber eine 30 jährige Phönix opfern? Nee, dann soll meine lieber im Topf ihr da sein fristen. Hatte ja geschrieben das meine einen neuen Topf bekommt und der ist 1m x 1m x 1m.

LG Ingrid

Zitat von Marc Werner im Beitrag #38
Danke, sehe es genau wie Hubert! Wenn man einige Wedel abnimmt, lässt sich praktisch auch eine riesen Washingtonia mit über 6 Metern in handumdrehen schnell aufbauen, habe gerade deswegen komplett auf Palmenwinterschutz vom René gewechselt, schneller, einfacher, energiesparender geht einfach nicht


@Marc Werner ...könntest du uns paar Bilder zeigen?

#49 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Olli 19.12.2017 09:28

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Hallo Ingrid,

ich vermute, dass Carsten weniger die ohnehin gut zu schützenden Exoten - wie Phoenix - meinte als vielmehr diejenigen, die nicht jährlich geschützt werden müssen.
Bei mir sind auch etliche "low-budget"-Experimentierexoten inzwischen zahlen- und größenmäßig jeder spontanen Schutzmöglichkeit entwachsen. Dazu gehören Rosmarinbüsche ebenso wie kleine Korkeichen, größere Eucalyptus, Oleander, diverse Trachys, Feigen, Opuntien, Zypressen etc.
Jedes Jahr ein paar Kleinigkeiten gepflanzt und vermehrt um zu gucken was möglich ist. Wenn jetzt mal ein harter Winter kommt gibts Tote. - Das wäre zwar schade, lässt sich bei der Herangehensweise aber nicht vermeiden.
Meine beiden 3 € Eucalyptus stehen jetzt beispielsweise seit etwa fünf Jahren und werden inzwischen regelmäßig auf etwa 3,50m gestutzt. Wie lange das gutgeht weiß ich nicht, aber solange freue ich mich erstmal ´drüber.

Grüße

Olli

#50 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Lutz DD 19.12.2017 22:00

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Zitat von Trachy im Beitrag #45


dann in einer milderen Gegend


Das habe ich auch schon oft gedacht!!

Gruß Lutz

#51 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von pheno 20.12.2017 08:31

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Hey Olli,

Treffer, Versenkt

#52 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Hubert 29.12.2017 21:32

Hallo Jürgen,
mildes Klima bringt einem enorme Vorteile, aber eben auch Nachteile. Mir fehlt vor allem für einige Palmen die Hitze im Sommer und im Winter müssen alle Palmen unbedingt das nasskalte Klima abkönnen. Meine Filiferas haben damit große Probleme und ich bin immer wieder froh, wenn sie einigermaßen durch den Winter kommen.


Washingtonia filifera Nr.1


Washingtonia filifera Nr.2

Hallo Olli,
der Grundgedanke beim Situativschutz ist: nur zusammenbinden und einpacken wenn es unbedingt notwendig ist. Demnach braucht man die Robustas nur vier Mal einzupacken. Ich bin inzwischen so gut in Übung, dass ich auch im Dunkeln eine volle Robusta-Krone ohne gravierende Verletzungen zusammengebunden bekomme. Wenn man allerdings auf der Leiter in drei Meter Höhe die Krone einer Robusta zusammenbindet, kann man schon mal den einen oder anderen kleinen Kratzer abbekommen, was aber nicht schlimm ist.

Hallo Carsten,
das Heizkabel hat direckten Kontakt und läuft je nach Außentemperatur im Dauerbetrieb.

Gruß
Hubert

#53 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Olli 30.12.2017 11:40

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Hallo Hubert,

danke.
Ich sehe - ähnlich bei meinen Trachys - halt folgendes Problem: Wenn man ihnen etwas Frost zumutet und man sie dann doch einpacken muss, weil es noch weiter runter geht oder der Frost länger andauern soll, dann müsste man ja die gefrorenen Wedel zusammenbinden.

Hier funktioniert deine Vorgehensweise mit Phoenix und Washi wohl nicht so gut. Dafür friert es in den meisten Jahren dann doch zu häufig und man müsste sie ständig wieder einpacken. Vielleicht versuche ich es mal mit einem "Dauersituativschutz". Ennie hat seine Phoenix ja auch mit einer "Lightvariante" durchgebracht.
Sollte meine Washi den Laubschutz überstehen würde sie in ein paar Jahren dafür wohl zu groß. Mit einer kompletten Umwicklung könnte man hingegen hoffentlich auch ein paar Wedel retten. Braucht allerdings wieder Strom am Standort und es darf keine technischen Probleme geben. Andererseits wäre das praktikabler als für jeden Schutzkandidaten einen Styrodurvollschutz bereitzustellen.

Grüße

Olli

#54 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von jag420 31.12.2017 11:16

Hallo zusammen,

die zu schützenden Palmen werden ja immer kleiner. Ausgangspunkt für diese Diskussion war aber diese Größe:



Und ich wiederhole mich, da wird das Thema "schützen" schon zu einer anderen Herausforderung.

Euch allen einen guten Rutsch.

Viele Grüsse
Rudi

#55 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Stephan_Trier 31.12.2017 13:07

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Zitat von Hubert im Beitrag #52
und im Winter müssen alle Palmen unbedingt das nasskalte Klima abkönnen. Meine Filiferas haben damit große Probleme und ich bin immer wieder froh, wenn sie einigermaßen durch den Winter kommen.


Hallo Hubert,

ja, das Problem kenne (kannte ) ich. Meiner Filifera ist das nasskalte Klima im „Frühling“ 2015 zum Verhängnis geworden...







...bei völlig harmlosen Temperaturen meist knapp über dem Gefrierpunkt.

Aus dem Grund würde ich auch zumindest einer Filifera bei der Kompostmethode kaum Chancen einräumen. Da würden vermutlich nicht die Temperaturen das Problem sein. Allerdings könnte es gut sein, dass die einfach mitkompostiert.

#56 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Agave 31.12.2017 13:52

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Zitat von Stephan_Trier im Beitrag #55
Da würden vermutlich nicht die Temperaturen das Problem sein. Allerdings könnte es gut sein, dass die einfach mitkompostiert.


Hi,
na Rudi seine ist hier in dem Forum eine Ausnahme...kenne keine größere einem unser User, so weit kommen ja die wenigsten mit ihrer Palme in " DIESER " Größe zu schützen. Und wir wissen alle, in jeder Größe ist sie empfindlich, wenn gut Frost kommt.

Stephan was meinst du mit "mitkompostiert" ?

LG Ingrid

#57 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Agave 31.12.2017 14:04

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Zitat von jag420 im Beitrag #54
Und ich wiederhole mich, da wird das Thema "schützen" schon zu einer anderen Herausforderung.


So ist es. In meinem Freundeskreis hat jemand auch einer eine riesige Phönix ausgepflanzt seit 2 Jahren und er schützt mit (e) seinem Gerüst. Er ist Gerüstbauer privat, hat die Teile natürlich liegen. Das ist für meine Begriffe an seiner Stelle gute Idee um seine Phönix dann ein Gerüst aufzubauen und man kann auch aufstocken. Vorteil... den Platz dazwischen kann mit "Lüftern" bestücken - ist ja Doppelwandig, mit Spezialfolien "umwickelt". Habe hier ein Bild aus dem Netz, wo das Gerüst auch zum Winterschutz dient.




PS. Das wäre dann auch eine alternative für MICH und meine große Phönix, würde ich die auspflanzen.

#58 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Stephan_Trier 31.12.2017 14:40

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Zitat von Agave im Beitrag #56

na Rudi seine ist hier in dem Forum eine Ausnahme...kenne keine größere einem unser User, so weit kommen ja die wenigsten mit ihrer Palme in " DIESER " Größe zu schützen.
Stephan was meinst du mit "mitkompostiert" ?


Naja, ich glaube nicht, dass das eine Filifera ist. So, wie wohl die Allermeisten, die länger funktionieren, Robustas sind. Nach meiner Erfahrung unterscheiden sich die Beiden sehr stark, was Toleranz gegenüber Feuchtigkeit/Fäulnis/Schimmel angeht. Mit klaren Vorteilen zu gunsten der Robusta, die die (angeblich) etwas höhere Frosttoleranz der Filifera bei weitem aufwiegen.

Folglich meinte ich mit „mitkompostieren“, dass ich die klare Befürchtung hätte, dass eine Filifera einfach mit dem Mulchmaterial weggammeln würde.

#59 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von Agave 31.12.2017 14:48

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Zitat von jag420 im Beitrag #13
Washingtonia

Zitat von jag420 im Beitrag #19
hier die Daten der Washingtonia:

eingepflanzt in der Orangerie Juni 2007, die Palme hatte ich schon seit ca. 8 Jahren im Topf mit geringem Wachstum
ausgegraben und in den großen Topf Mai 2011
eingepflanzt an den jetzigen Standort Mai 2013
wahrscheinlich letzter Winter 2017/2018


Mhhh...genau was es für eine ist hat Rudi noch nicht verraten, denke aber... auch die Robusta.

Zitat von Stephan_Trier im Beitrag #58
Zitat von Agave im Beitrag #56

na Rudi seine ist hier in dem Forum eine Ausnahme...kenne keine größere einem unser User, so weit kommen ja die wenigsten mit ihrer Palme in " DIESER " Größe zu schützen.
Stephan was meinst du mit "mitkompostiert" ?


Naja, ich glaube nicht, dass das eine Filifera ist. So, wie wohl die Allermeisten, die länger funktionieren, Robustas sind. Nach meiner Erfahrung unterscheiden sich die Beiden sehr stark, was Toleranz gegenüber Feuchtigkeit/Fäulnis/Schimmel angeht. Mit klaren Vorteilen zu gunsten der Robusta, die die (angeblich) etwas höhere Frosttoleranz der Filifera bei weitem aufwiegen.

Folglich meinte ich mit „mitkompostieren“, dass ich die klare Befürchtung hätte, dass eine Filifera einfach mit dem Mulchmaterial weggammeln würde.


Ok, verstehe dich jetzt Danke. Denke auch, das es eher eine "Robusta" ist, die allerdings zu unterscheiden tue ich mich recht schwer. vl. kann uns hier Rudi noch etwas Licht ins Dunkel geben.

Dennoch, denke Wurscht ob Filifera oder Robusta bei der Größe zu schützen...

#60 RE: Washingtonia leider nicht mehr schützbar. von jag420 31.12.2017 15:38

Hallo zusammen,

ich vermute auch, dass es eine robusta ist.

Ich habe diese Pflanze, ausser als sie frisch versetzt war, nie gegossen. Und bevor jetzt wieder das Thema Grundwasser kommt, wir haben 52 m bis zum Grundwasser, aber auch schweren Lettenboden.

Viele Grüsse
Rudi

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