#1 Jubaea chilensis, Phoenix canariensis oder vielleicht doch Washingtonia robusta auf der Nordseite von Pingsten 09.06.2017 10:26

Hallo Leute,
kurze Vorstellung meinerseits, Ich heiße Ingo werde 33 Jahre alt komme aus der nähe von Soest (siehe Karte) und ich habe schon eine gute Auswahl an Exoten ausgepflanzt von größe L (für einige vielleicht XL) bis XS (was ich auf Agaven bezieht) ich bin mir also darüber im klaren was ich tue und was es an Aufwand bedeutet alle über den Winter zu bekommen.
Nun stehe ich allerdings vor einem echt leidigen Thema, ich bin letztes jahr umgezogen und meine Palmen mit mir. Mein Garten auf der Südseite beheimatet eigentlich fast alle meiner Exoten, außgenommen 2 Trachys welche auf der Westseite ihren Platz haben. Jetzt habe ich aber noch vor dem Haus ein gutes Stückchen wo grade wildes Urwaldwachstum von Ziergräsern Farnen usw vorherscht. Das soll alles raus und durch einen zentralen Blickfang ersetzt werden. Am liebsten wäre mir natürlich eine Palme. ich habe schon vor diesem Vorhaben experimentiert und festgestellt, das Trachycarpus eher weniger geeignet sind, da die Petiolen sehr lang werden. Nun meine Frage an euch, hat einer von euch bereits Erfahrungen mit einer Palme auf der Nordseite gemacht (nur morgens und abends Sonne) Ich war schon drauf und dran es mit einer Jubaea zu probieren allerdings wächst sie dort bestimmt so gut wie gar nicht. Ich habe meine ich vor einigen Jahren mal einen Bericht über eine Ostseiten Phoenix gelesen, welche doch relativ gutes Wachstum zeigte ohne zu vergeilen. Eine Washi ist vermutlich eher nicht geeignet (gleiche Problematik wie Trachy). Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Besten Gruß
Ingo

#2 RE: Jubaea chilensis, Phoenix canariensis oder vielleicht doch Washingtonia robusta auf der Nordseite von Stephan_Trier 09.06.2017 17:16

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Zitat von Pingsten im Beitrag #1
Eine Washi ist vermutlich eher nicht geeignet (gleiche Problematik wie Trachy).

Hallo Ingo,

ja Washingtonia würde ich tatsächlich außen vor lassen! Ich hatte eine, keine Robusta, sondern eine Filifera, auch nordseitig relativ dicht am Haus stehen. Die hatte speziell nach den Wintern immer Feuchtigkeits-/Schimmel-Probleme. Außerdem kam sie mit dem wenigen Licht (von Mitte September bis Mitte April keine direkte Sonne) nicht zurecht, sodass sie schließlich eingegangen ist. Das sind nunmal echte Sonnenkinder. Würde ich für den Standort vergessen.


Grüße,
Stephan

#3 RE: Jubaea chilensis, Phoenix canariensis oder vielleicht doch Washingtonia robusta auf der Nordseite von Kai-Uwe 09.06.2017 23:02

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Hallo Ingo (@Pingsten ),

wie wäre es mit einem wirklich großen Dicksonia antarctica?

Liebe Grüße
Kai-Uwe

#4 RE: Jubaea chilensis, Phoenix canariensis oder vielleicht doch Washingtonia robusta auf der Nordseite von Pingsten 13.06.2017 10:43

Hatte ich auch schon dran gedacht. Habe mich aber um ehrlich zu sein noch nie mit der Überwinterung dieser Kameraden beschäftigt. Werden die auch beheißt oder reicht da ein Schneeschutz oder gar ganz ungeschützt?

#5 RE: Jubaea chilensis, Phoenix canariensis oder vielleicht doch Washingtonia robusta auf der Nordseite von Kai-Uwe 13.06.2017 12:08

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Dicksonia antarctica soll Frost bis -12 °C aushalten. Ich werde meinen mit Hilfe eines Heizbandes, Thermostates und Luftpolsterfolie/Vlies um den Stamm und die Wedel bei ca. -5 °C überwintern, um auch die Wedel zu erhalten.

#6 RE: Jubaea chilensis, Phoenix canariensis oder vielleicht doch Washingtonia robusta auf der Nordseite von Screami 13.06.2017 18:52

Gerade wenn du noch keine Dicksonia hast, würde ich wohl auch diesen empfehlen.
Der sollte dir im Sommer eher der Nordseite Standort verzeihen als Jubaea etc. und trotzdem ist er im Winter im Prinzip nicht viel empfindlicher.
Sieht außerdem wirklich richtig super aus, wenn er seine "Röllchen" entfaltet.

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